Wir, Thomas, Philippe, Ann-Sophie und ich besuchten Rom, und hatten 4 wunderschöne Tage!
Das Wetter war herlich und ich begeistert von den *Steinhaufen* der römischen Antike, wie Thomas sie nennt :)
copyright der Bilder: Myriam & Ann-Sophie Goldschmidt
Texte: Roma-antiqua.de & Wikipedia
Roma
die größte Stadt Italiens. Die nicht zuletzt wegen ihrer Rolle in der Antike als Hauptstadt des römischen Reichs
auch als „ewige Stadt“ bezeichnete Metropole ist seit 1871 die Hauptstadt des im Risorgimento wiedervereinigten Italiens.
Gründung:
Nach der Gründungssage wurde Rom am 21. April 753 v. Chr. von Romulus gegründet. Romulus brachte demnach später seinen Zwillingsbruder Remus um, als sich dieser über die von Romulus errichtete Stadtmauer belustigte. Die Zwillinge waren nach der Sage die Kinder des Mars mit der Vestalin Rhea Silvia. Sie seien auf dem Tiber ausgesetzt, von einer Wölfin gesäugt und dann von dem Hirten Faustulus am Velabrum unterhalb des Palatin gefunden und aufgezogen worden.

Die Etymologie des Wortes Roma ist ungeklärt, seit der Antike bestehen darüber unterschiedliche Theorien. Möglicherweise ist der Name Roma von einem etruskischen Geschlecht, den Rumina, abgeleitet. Das traditionelle Gründungsdatum Roms ist der Beginn der Zeitskala des Römischen Kalenders, lat. ab urbe condita, abgekürzt a.u.c., deutsch „von der Gründung der Stadt (Rom) an“. Ausgrabungen auf dem Palatin brachten Siedlungsreste aus der Zeit um 1000 vor Christus zutage; wahrscheinlich wurden einige latinische und sabinische Dörfer dann um 800 (vielleicht durch Etrusker) zu einer Stadt vereinigt.

Der Palatin
(lateinisch: Mons Palatinus, italienisch: Monte Palatino)
Der 50 m hohe Palatin ist der vornehmste unter den sieben klassischen Hügeln Roms. Seine Besiedlung reicht bis ins 10. Jh. v. Chr. zurück. Adlige und Kaiser bauten sich hier ihre Paläste, später unter Kaiser Domitian kamen auch Staatsbauten und Tempel hinzu. Im Mittelalter entstanden über den antiken Bauten, Kirchen, Klöster und eine Festung . Man legte auch Weinberge und Gärten an. Seit dem 18. Jahrhundert wurden anhand der Beschreibungen antiker Schriftsteller archäologische Studien betrieben.  Aber bis heute blieben bedeutende Bauwerke verschwunden, da auch hier wie auf dem Forum Romanum Brände viele Gebäude für immer vernichteten. Hatte der erste Kaiser noch in vergleichsweise bescheidenen Verhältnissen gelebt, entstanden später monumentale Palastanlagen, deren geplünderte und in Ruinen liegende Überreste trotzdem noch heute zu beeindrucken vermögen.
An den Palatin grenzen im Norden das Forum Romanum, im Westen das Tal Velabrum und das Forum Boarium sowie im Süden das Tal des Circus Maximus. Nach fast allen Seiten – außer im Nordosten, wo sich der höhere Hügelrücken der Velia befindet – fällt der Hügel etwa 30 Meter steil ab. Seine Höhe beträgt etwa 51 m, während die Gesamtfläche auf dem Hügelrücken etwa 10 Hektar einnimmt. Ursprünglich gliederte sich der Hügel durch eine ostwestlich verlaufende Senke in zwei flache Kuppen, dem Palatin im Südosten und dem Cermalus im Nordwesten. Der Name Palatin dehnte sich auf den ganzen Hügel als allgemeiner Begriff aus. Der Name dieses Hügels war bis zur Spätantike als Palatium und nicht als Mons Palatinus bekannt, während er im Mittelalter mit il Palazzo maggiore bezeichnet wurde. Erst seit der Renaissance ist der Name Palatin(us) beziehungsweise mons Palatinus aufgekommen. Vier Zugänge führen auf den Palatin: der Clivus Victoriae von Nordwesten und die Scalae Caci von Südwesten sowie der Clivus Palatinus von Nordosten und der Clivus Vestae von Norden.
Forum Romanum - Foro Romano  
Zwischen Kapitol, Palatin und Esquilin wurden in römischer Zeit öffentliche Gebäude, Kultstätten, Markhallen und Denkmäler errichtet. Besonders prachtvoll wurde es in der Kaiserzeit ausgestaltet. Je mehr Macht und Ruhm das Römische Imperium gewann, um so größer und herrlicher wurden unter den jeweiligen Konsuln und Kaiser die Bauten des Forums gestaltet. Am Ende der Kaiserzeit war das Forum Romanum ein aus vielen Jahrhunderten stammender dicht bebauter Komplex. Die heutigen Ruinen bieten allerdings nur noch einen kleinen Einblick in das einstige Zentrum der antiken Metropole. Erst 1803 wurde mit den Ausgrabungen begonnen. Dazu mußte eine 15 m hohe Schuttschicht abgetragen werden.

Der Ort, der über Jahrhunderte hinweg der Mittelpunkt der römischen - und damit der bekannten - Welt war: Das Forum Romanum. Auf dem Forum wurde zu Zeiten der Republik im Senat große Politik gemacht, von hier aus wurde das Imperium erobert, hier befanden sich die ältesten und ehrwürdigsten Tempel der Stadt. Doch auch das alltägliche Leben hatte auf dem Forum Romanum einen Mittelpunkt: Es wurden Geschäfte gemacht und allerhand feilgeboten, in den Basilicae tagten die Gerichte und die Müßiggänger der antiken Großstadt hatten in den großen Säulenhallen einen bevorzugten Aufenthaltsort.

Titusbogen
steht am Durchgang vom Forum in Richtung Kolosseum erinnert an den Sieg des Kaisers Titus über die Juden.
Titus hatte im Jahr 71 n. Chr. einen Aufstand der Juden gegen die römische Herrschaft niedergeschlagen und Jerusalem zerstört und geplündert.
Auf dem Triumphbogen sind Szenen seines Triumphzuges in Rom zu sehen, auf dem als Beutestück auch der Siebenarmige Leuchter aus dem Tempel in Jerusalem mitgeführt wurde.
Triumphbogen des Septimius Severus
Der Kaiser hatte in einem Feldzug in den Jahren 197–202 die Parther besiegt, die über Jahrhunderte Konkurrenten Roms im Orient waren.
Zur Feier des Sieges wurde der Bogen mit den drei Durchgängen errichtet.
Konstantinsbogen
Der dreitorige Triumphbogen Kaiser Konstantins unmittelbar neben dem Kolosseum ist mit seiner Höhe von 21 m, Breite von 25,7 m und Tiefe von 7,4 m
der größte und auch der am besten erhaltene Triumphbogen aus der Antike.
Er wurde zu Ehren des Kaisers Konstantin in Erinnerung an dessen Sieg bei der Milvischen Brücke (312 n. Chr.) über seinen Widersacher Maxentius errichtet.
*aus* dem colosseo aus gesehen
Colosseo
antiker Name: Amphitheatrum Novum oder Amphitheatrum Flavium 
Die antike Bezeichnung Amphitheatrum Flavium leitet sich von den Kaisern der flavischen Dynastie her, in deren Herrschaftszeit das Kolosseum errichtet wurde.
und ist das größte der im antiken Rom erbauten Amphitheater und der größte geschlossene Bau der römischen Antike überhaupt.
Mit dem Bau begonnen hat Kaiser Vespasian im Jahr 72 n. Chr., vollendet wurde er 80 n. Chr. unter seinem Sohn Titus.
Vorbildlich für viele spätere Bauten ist die Gestaltung der drei unteren Stockwerke, die von unten nach oben mit dorischen, ionischen und korinthischen Säulen verziert sind.
Seit dem 8. Jahrhundert lässt sich die Bezeichnung Kolosseum (vgl. das urspr. altgriechische kolossos) historisch belegen. Die überwiegend anerkannte Deutung dieses Namens geht von einer Kolossalstatue des Kaisers Nero aus, die nach dessen Tod in eine Statue des Sonnengottes Sol umgewandelt und neben dem Amphitheater aufgestellt wurde. Dieser Colossus, der mindestens bis zum 3. Jahrhundert gestanden hat, dürfte der Arena den Namen gegeben haben.
Auszuschließen ist, dass die römische Bevölkerung des Mittelalters den Bau einfach wegen seiner kolossalen Ausmaße Colosseo genannt hat, da das italienische Wort colosso für „Koloss“ erst seit dem 15. Jahrhundert in Gebrauch ist.
Seit dem Mittelalter bis Mitte des 18. Jahrhunderts diente der Bau als Steinbruch.


Aussicht aus dem Coloseo
Piazza Venezia
ist ein Platz im Zentrum von Rom. Er ist nach dem angrenzenden Palazzo Venezia benannt. Schon in der Zeit der Römischen Republik war der Platz ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, da hier die Via Flaminia auf die Porta Fontinalis in der Servianischen Mauer traf.[1] Im 15. Jahrhundert ließ der venezianische Kardinal Pietro Barbo, der spätere Papst Paul II., an der Westseite des Platzes seinen Palast errichten, der von 1567 bis 1797 die venezianische Botschaft beim Heiligen Stuhl war. 1660 wurde nördlich der Palazzo Misciatelli erbaut, der heute als Palazzo Bonaparte bekannt ist, da hier Laetitia Ramolino die Mutter von Napoléon Bonaparte ihren Altersruhesitz hatte.

Seine heutige Form erhielt der Platz als ab 1885 an seiner Südseite das Monumento Vittorio Emanuele II errichtet wurde, das heute noch die Piazza dominiert. Dafür wurde ein ganzes Stadtviertel, einschließlich des Klosters von Santa Maria in Aracoeli, abgerissen. Ab 1911 entstand auf der Ostseite der Bau der Assicurazioni Generali di Venezia, der Bauform und die Ausmaße des Palazzo Venezia aufnahm und so eine Symmetrie herstellte.

In der Zeit des Faschismus war der Palazzo Venezia Regierungssitz Mussolini. Von seinem Balkon aus hielt der Diktator zahlreiche Ansprachen an das Volk auf dem Platz.

Monumento Vittorio Emanuele II
Das Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II ist das nationale Denkmal in Rom, das der italienischen Reichsgründungsbewegung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, dem Risorgimento (Museum im Monument), und dem ersten König des neu gegründeten Italiens, Vittorio Emanuele II., aus dem Haus Savoyen, gewidmet ist. Das Denkmal wurde ab 1885 von Giuseppe Sacconi errichtet, die Einweihung fand 1911 statt, es wurde aber erst 1927 fertig gestellt. Es ist eine beeindruckende, oder auch beängstigende, Manifestation der in allen europäischen Ländern vorhandenen nationalistischen Stimmung dieser Zeit, mit wuchtigen Marmortreppen, einer 12 m hohen Bronzeskulptur des reitenden Königs, und einer gewaltigen Säulenreihe am oberen Ende. Diese Portikus wird von einem ornamentalen Temperafries geschmückt (siehe Nachtaufnahme).

Der Blick von dort auf das Forum Romanum, die Märkte der antiken Kaiser im Südosten, und über die Häuser von Rom nach Norden ist beeindruckend.

Wie bei vielen nationalen Denkmalen üblich, findet man auch hier das Grabmal des unbekannten Soldaten und den Altar des Vaterlandes 

*Nur* einige unserer Eindrücke :) Ann-Sophie und ich waren mit 2 Kameras gut ausgerüstet und haben zusammen über 500 Bildchen geschossen :) die wie immer in einem Fotobuch *verewigt*werden :) Wir haben in den Tagen viel gesehen, die Sonne une Wärme genossen! Gut eingekauft und herlich gegessen :)
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