3 Juli 2007
Auf dieser Seite möchte ich meine Eindrücke aus Estland einstellen!
Besucht habe ich die Städte Tallin und Tartu! Begeistert und in ihren Bann gezogen haben mich Land und Leute......
Deutsche, Schweden, Dänen oder Russen – reihum waren es in der Vergangenheit die Machthaber und Abgesandten jener Volksgruppen, die teils deutlich überregionalen Einfluss auf das politische Wirken in den heutigen Grenzen Estlands ausübten. Vor allem die Sovietische Besatzung *sieht* und *spürt* man noch vielerorts als *Zeitzeugen*! Umso erfreulicher ist, dass sich in Estland über viele Generationen hinweg eine ganz eigene kulturelle Identität entwickeln un auch unter Soviets erhalten bleiben konnte. Estland ist stolz auf das Erreichte, man pflegt Sprache und alte Traditionen und bleibt doch stets bescheiden. Wenn man bedenkt dass unter dem Soviet Regime die Esten ihre Sprache nicht pflegen durften und diese Sprache und Tradition trotzdem 50 Jahre überlebt haben, ist doch mehr als bemerkenswert! Mein Reisegrund war ja in Tartu den kleinen Frisco abzuholen... Ich hatte ihn fest reserviert und eine Option für ein Mädchen, die kleine Flower wurde nur wenige Tage vor meinem Abflug wieder frei und so entschied ich mich an Ort und Stelle noch für sie.... Sonst hätte ich noch mal fliegen dürfen ;) oder aber ein Mädchen aus 2 anderen Würfen wo ich hätte auswählen können *Cargo* nachschicken lassen können, die 1te und getane Lösung erschien mir die Beste und so war es auch! Aber erst mal schön der Reihe nach! Meine Reise fing am Donnerstag mit dem Auto in Richtung Brüssel an ;) Brüssel - Zaventem ist nur knappe 200 km von unserem Zuhause entfernt und es gibt einen Direktflug von 2 Stunden 20 Minuten nach Tallin! Praktisch ;) So kam ich am Donnerstag Abend dort an, ich hatte mir ein schönes Hotel gebucht * Meriton Grand Hotel* nur ein paar Schritte von der Altstadt und diesen Ausblick aus meinem Schlafzimmer :)
Freitags (29.06) machte ich mich nach dem Frühstück auf zur Stadtbesichtigung :) Das Wetter war leider bewölkt aber die Temperaturen gingen und ich hatte Glück, es blieb trocken! 
Am 20. August 1991
erlangte Estland seine Unabhängigkeit und Tallinn seinen Hauptstadtstatus zurück.
Barockschloss der Zarin Katharina II
Riigikogu
Sitz des estnischen Parlaments
Monument zaristischer Macht: 
Aleksander-Nevskij-Kathedrale
auf dem *Domberg*
Rathausplatz (Raekoda plats)
Stadtmauer (Linna müür)
Die außerordentlich sehenswerte Stadtmauer ist fast vollständig erhalten. Nachdem sie im 15. Jahrhundert ihre endgültige Gestalt erhielt, hatte sie eine Länge von 2,4 km. 45 Wehr- und Tortürme verstärkten die Wehrkraft. Die Mauer hatte eine Höhe von 13 bis 16 Metern. Die Türme verfügten über vier Geschosse und waren bis 22 Meter hoch.
Lehmpforte 
*Viru eesvärava külgtornid*
Mägdeturm
*Megede torn*
Bemerkenswert ist der Kanonenturm *Kiek in de Kök* (Guck in die Küche) mit 6 Geschossen. Er steht außerhalb der Mauern und wurde um 1475 als flankierender Turm errichtet.
Große Strandpforte mit dem Geschützturm *Dicke Margarethe*. Sie wurden 1518-1529 durch den Baumeister Gert Koningk errichtet. Im Vergleich zum "Kiek in de Kök" ist er wesentlich breiter angelegt und demonstriert die Entwicklung der Verteidigungstechnik vom 15. zum 16. Jahrhundert. 
Nördliches Stadttor an der *Dicken Margarethe*
Eingang zum Schwarzhäupterhaus
Erhaltener 48 m hohe Turm
*Lange Herrmann* - *Pikk Hermann*
der Ordensburg
*Ordensburg*
TALLINN - Die mittelalterliche Metropole im Nordosten Europas
Tallinn (ehemals Reval) ist die Hauptstadt Estlands und wird mit Recht als das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des nördlichsten Staates im Baltikum bezeichnet. Im Verlauf des 10. Jahrhunderts als Kaufmannssiedlung unter dem Namen Lindanise gegründet, wurde Reval (Name bis 1918 gültig) erst zu Beginn des 13. Jahrhunderts von den Dänen zur befestigten Stadt ausgebaut. *Taani linn* (dt.: Dänenburg) – so eine altestnische Bezeichnung, die seither als epochaler Pate für den heutigen Stadtnamen Tallinn anzusehen ist. 

Mit rund 400.000 Einwohnern lebt hier etwa ein Drittel der estnischen Gesamtbevölkerung, was der direkt am Finnischen Meerbusen gelegenen Stadt auch in gesamteuropäischer Perspektive durchaus Metropolencharakter verleiht. 
Tallinn ist Estlands Tor zur Welt. Hier läuft alles zusammen. Hier werden die Schnittstellen von estnischer Vergangenheit und Moderne auf engstem Raum sichtbar. Tallinn vermittelt seinen Bürgern und Besuchern damit gleichermaßen das gute Gefühl modernster Lebensqualität und großer Traditionsgebundenheit. 
Die Altstadt (vanalinn) Tallinns erstreckt sich im Wesentlichen über die Bereiche "Unterstadt" und "Domberg". Sie zeugt durch eine Vielzahl pfleglich restaurierter und bestens erhaltener Bauwerke von einer jahrhundertelangen und überaus bewegten Stadtgeschichte. Das mittelalterlich geprägte Zentrum Tallinns gilt als der schönste und touristisch wertvollste Stadtbereich im gesamten Baltikum – zu Recht einer der beliebtesten Zielorte im Nordosten Europas. Enge Gassen in der Altstadt. Tallinns Altstadt schafft es auf Anhieb, Interesse zu wecken. Von einer mächtigen Stadtmauer und den zahlreichen Wachtürmen eingefasst, erstreckt sich im Herzen der Stadt eine fast labyrinth artige Verästelung von Straßen, Gässchen und Treppen. Viele Bauwerke – ob Wohnhaus, Restaurant oder Shop – haben noch stilechte Butzenfenster. Die lange Historie Tallinns scheint den zahlreichen Touristen in dieser Umgebung zum Greifen nah. Jedoch fügt sich alles stets harmonisch in eine Fülle von Sehenswürdigkeiten, die den mittelalterlichen Charakter Tallinns eindrucksvoll untermauern. Aufbruch und Modernität können dem Charme der Kapitale glücklicherweise nichts anhaben. Tallinn vermittelt seinen Bürgern und Besuchern damit gleichermaßen das gute Gefühl modernster Lebensqualität und großer Traditionsgebundenheit.  Vornehmlich die seit 1997 als Weltkulturerbe der UNESCO deklarierte Altstadt zeugt dabei von einer überaus bewegten Stadt- und Landesgeschichte. 

Am Samstag (30.6) morgen nach dem Frühstück, packte ich meine Sachen und nahm ein Taxi zum Busbahnhof, Dort holte ich mir ein Ticket und reiste über Landstrasse und Provinz nach Tartu :) Mein Besuch in Tartu war ja dazu bestimmt Marina und ihre Katzen und Kitten zu besuchen :) Also nicht so viele Bilder von der Stadt, aber ich komme sicher wieder! Am späten Nachmittag habe ich dann meinen Katzenbesuch gemacht und die beiden Abends gleich mit ins Hotel genommen :) 
TARTU – Das geistige Zentrum Estlands
Tartu ist mit rund 100.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Estlands. Sie liegt im eher ländlich geprägten Südosten des Baltenstaates und wird von Kennern gerne als das geistige Zentrum Estlands bezeichnet – ein Titel, der passender nicht sein könnte... 
Der Grund hierfür ist denkbar einfach: Tartu wird als Universitätsstadt schon seit Jahrhunderten weit über die Grenzen Estlands hinweg geschätzt. Die klassizistischen Lehrgebäude inmitten der Altstadt verkörpern traditionell den akademischen Geist der Stadt und gelten zu Recht als überregionale Wahrzeichen einer erfolgreichen Lehr- und Forschungsgeschichte. Doch auch sonst hat die am Fluss Emajõgi (dt.: Embach) gelegene Stadt ihren Besuchern viel zu bieten. Moderner und traditioneller Zeitgeist begegnen sich in Tartu zumeist in klassizistischem Gewand. Eine Stadt, die es aus vielerlei Gründen wert ist, besucht und geschätzt zu werden. 
Von auffallender Schönheit ist das am südwestlichen Ende des Platzes gelegene *Rathaus*.
Es ist anerkanntermaßen eines der bedeutendsten frühklassizistischen Bauwerke ganz Estlands
und wurde 1786 nach den Plänen des Rostocker Architekten Johann H. B. Walther erbaut.
Die auf dem Tartuer Rathausplatz stehende Brunnenskulptur *Küssende Studenten*
des Bildhauers Mati Karmin wurde 1998 errichtet. 
Die „Küssenden Studenten“ sind zu einem Symbol für Tartu geworden. 
Am Sonntag (1.07) fuhr ich morgen nach dem Frühstück um 11 Uhr wieder mit dem Bus in Richtung Tallinn, Marina kam noch mit zum Busbahnhof um Abschied von den beiden zu nehmen und los ging's. Gegen 14.00 Uhr war ich dann wieder im Meriton Grand Hotel und habe mich noch einmal in die Altstadt Tallinn aufgemacht :) Am Montag (2.07) hiess es früh aufstehen da mein Flieger schon um 6.40 ging! Da erst vor kurzem Mittsommernacht war wird es nicht richtig dunkel und um 4 uhr morgens ist es einfach schon hell, es war schön mit dem Taxi durch die helle noch ruhige Stadt raus auf den Flugplatz zu fahren, wo allerdings schon was mehr los war.... Die Katzen konnten problemlos an Bord der Maschine und waren überhaupt ganz tüchtig auch schon die 2 Nächte, im Hotel im Bus etc :) Wunderschön und bestimmt werde ich nächstes Jahr noch mal hin fliegen, nein nicht zum *Katzenshooping* sondern um meiner Familie das schöne Land zu zeigen!
 
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